Arlberg Giro 2016 – Andrea vom Chariteam München auf dem 3. Platz

Marco + Lisa
Klaus + Karin
Andrea + Knut + Freunde
Jürgen + Eva

Es war mal wieder soweit , der Arlbergiro stand vor der Tür und einige Chariteam Mitglieder trafen sich um gemeinsam das Team zu präsentieren, sowie persönliche Bestzeiten zu „erradeln“ .

Die Anreise erfolgte individuell. Nach kurzer Absprache untereinander beschlossen wir, den ersten Tag nach eigenen Wünschen zu gestalten. Brettels radelten, Klaus und Karin nutzten die Zeit und fuhren mit der
Gondel zum Valluga um diesen fußläufig wieder hinunter zu steigen und wir (Jürgen und Eva) unternahmen eine schöne Wanderung zur Rodelhütte. Wir genossen die Sonne und gönnten uns ein leckeres Mahl, inklusive einem kühlen Radler.

Abends haben alle gemeinsam das Kriterium der Profis verfolgt und dabei wurden die Rahmenbedingungen des nächsten Tages geklärt (evtl.gemeinsames Rennen, Zeitplan, Treffpunkt, etc.). Gesagt getan, da es am Abend nach dem Kriterium anfing zu regnen, ging jeder in seine Unterkunft, mit dem Wunsch „soll es jetzt ruhig regnen, aber morgen früh bitte trocken und schön“!

Um 5.00 Uhr war die Nacht vorbei, ab zum Frühstück. Danach wurde die Radkleidung angezogen, Vorbereitung für eine große Tour. Jürgen machte sich zum Marathon fertig und ich mich um am Start zu stehen und allen eine gute Fahrt zu wünschen.
Bei schönem Wetter in St. Anton angekommen, lag Rennfieber in der Luft. Die Sportler suchten ihre Startblöcke und wir Zuschauer den besten Platz um mitzufiebern. Die Stimmung war wie jedes Jahr gigantisch!!
Die Moderatoren heizten die Stimmung richtig an und plötzlich war er da, der erste Startschuss, der große Moment….es ging los,der erste Startblock radelte an mir vorbei.
Wenige Minuten später der Zweite, in dem alle Chariteamler/innen radelten. Mit glücklichen Gesichtern und voller Elan fuhren sie an mir vorbei.

Für den Giro, mit Start und Ziel in der Fußgängerzone St. Anton am Arlberg, ging es zuerst auf den Arlbergpass, dass heißt gleich nach dem Start hoch hinauf auf den Berg. Dann hinunter nach Bludenz durch das Montafon hinauf zur Bielerhöhe, von dort wieder hinunter ins Paznauntal und zurück nach St. Anton. In Summe standen also 2 Pässe auf dem Programm – aber auch sehr ausgedehnte Abfahrten und Flachstücke. Insgesamt 148 Kilometer und 2.400 Höhenmetern mussten bewältigt werden.

Nun waren alle auf der Strecke und ich schickte ein Stoßgebet in den Himmel „Gute Fahrt, kommt alle gesund und munter zurück, bei hoffentlich schönem Wetter “ Naja , mit dem Wetter hatte ich weniger Glück , denn kurze Zeit später fing es kräftig an zu regnen.
Sehr schade, zumal sich einige vor Abfahrt noch von ihren Armlingen getrennt hatten.

Zwischenzeitlich wollten Karin und ich eine Radtour mit dem Cross bzw. Mountainbike unternehmen, aber keine Chance – es regnete in Strömen. Wir beschlossen trotz Regen eine kleine Wanderung um St. Anton zu unternehmen.

Jürgen wollte das Rennen unter 5. Std. absolvieren, das hieß für uns, wir mussten spätestens um 11.45Uhr wieder im Zielbereich stehen, um ihn und alle anderen vom Team rechtzeitig jubelnd begrüßen zu können. Es war kurz vor 12 Uhr und auf dem Weg zum Zielbereich drehte ich mich mehrmals um,… DA … Marco Bräunlich ..er saust an mir vorbei, Wahnsinn!!!! der Erste vom Team.
Kurz vor 12.00 Uhr werde ich unruhig, denn wenn Jürgen die Zeit unter 5. Std knacken möchte muss er jetzt kommen. Ich stellte mich auf eine Anhöhe und da … „ist das mein Jürgen??? „Er ist es“ …. er hat es geschafft und blieb sogar 1,5 min unter seiner selbst vorgesehenen Zeit –> welch Glücksgefühle, was für eine tolle Leistung!!!
Kurze Zeit später kamen Andrea, Knut und Klaus ins Ziel.
Andrea war super gut drauf und wir erfuhren, dass sie in ihrer Altersklasse den dritten Platz erziehlt hat.
….nochmal ein Grund sich riesig zu freuen –> tolle Leistung !!!!
Wir wussten, dass auf der Bühne zur Siegerehrung das Chariteam München vorgestellt und unsere (bunte) Radkleidung Aufmerksamkeit bekommen wird .
[Wir werden oft auf die Farben der Trikots und die helfende Hand angesprochen]

Nach kurzer Auswertung und gemeinsamer Freude beschlossen wir uns vor der Siegerehrung in einem Cafe zu treffen, um ein Resümee zu ziehen und die (Energie)Speicher zu füllen .

Gesagt getan, nach Kaffee und Kuchen ging es nun zur Siegerehrung. Wir alle waren wahnsinnig stolz, als Andrea mit unserer Teamkleidung auf dem Potest stand. Der Tag, das Rennen, unser Treffen, ein voller Erfolg und eine wunderbare Zeit für alle, nur leider viel zu kurz!

Es ist immer wieder schön, eine Leidenschaft mit Freunden zu teilen .

Im diesem Sinne: “ Sport Frei “ ;))

Veröffentlicht von Chariteam München

[userpro template=card user=author]