Wo Brücken zu Bergen werden…
(Ein Tatsachenbericht von Clemens Wachter und Martin Stolzenburg)
Hamburg, 16.08.2009
Piep, piep, … 7.00 Uhr, schon wieder ist die Nacht ´rum, aber ein strahlender Tag beginnt, der uns zu einem weiteren Abenteuer führen wird.
Aber vor allem steht wie immer die Anreise. Diesmal wird es eine ziemlich lange werden und die führt uns dieses Mal nach Hamburg. Wie immer stellte uns die Firma HERTZ einen Teambus zur Verfügung. Und der ist ziemlich groß. Aber so haben wir genug Platz für 5 Teamfahrer und deren Ausrüstung.
Nach und nach wird der Bus voll, denn ich lade die Mitstreiter ein. Heimeranplatz, Studentenstadt, Ismaning und Allensberg ein. Schon ist der Bus voll mit fünf motivierten Teammitgliedern. Den Rest des Teams wollten und sollten wir in Hamburg im Hotel treffen.
Allerdings sollte die Anreise doch nicht so unproblematisch werden, denn es fehlte noch das eine oder andere an Ausrüstung. Nicht, dass man im Rennen nur getestetes Material einsetzen soll, aber davon lässt sich ein Vollblutrenner nicht abhalten seine neuen Pedale einsetzen zu wollen. Allerdings blieben im überhasteten Aufbruch die Schuhplatten in Ismaning zurück. Aber das ist alles kein Problem, denn im Team kennt einer immer die besten Einkaufsplätze in der Republik. Also in Leipzig runter von der Autobahn und den dortigen Radgroßmarkt aufgesucht. Wie die kleinen Kinder musste ich den einen oder anderen durch die Flure treiben, damit es bei den Schuhplatten bleibt und nicht noch ein Laufradsatz, Sattel etc. den Weg durch die Kasse findet. Endlich, nur eine Stunde später, konnten wir die Fahrt Richtung Hamburg fortsetzen. Shopping muss Samstag einfach sein.
Am späten Nachmittag kommen wir in Hamburg an. Im strahlenden Sonnenschein begrüßt uns der Hafen. Beginn und Ende des morgigen Rennens. Grün, weiß, rot glänzt die Rickmer Rickmers von den Landungsbrücken her als wollte sie uns, wie in ihren besten Tagen, eine gute Reise wünschen. Und die sollten wir am kommenden Vormittag haben.
Nach einer kurzen Stadtrundfahrt erreichen wir unser Hotel in Sankt Pauli, schräg gegenüber vom DOM. Wie schon so oft hat uns IBIS eine Location mitten in der Stadt organisiert. Endlich haben alle ihre Zimmer bezogen. Bei einem so großen Team kann das schon eine Weile dauern. Endlich ist es geschafft und wir können in die Stadt. Im geschlossenen Team geht es zur Abholung der Startunterlagen am Gänsemarkt. Martin konnte die meisten von uns in einem der VIP Startblocks unterbringen. Da wurden wir doch gleich etwas bevorzugter behandelt. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, schauen wir uns noch die Ausstellung der verschiedenen Hersteller an. Dann geht es auch schon Abendessen. Danach machen die einen die Reeperbahn unsicher. Die anderen versuchen zeitig schlafen zu gehen.
Am nächsten Morgen konnten wir dann so richtig Profiluft schnuppern. Vom Hotel die kurze Strecke zum Start wird wie immer mit unseren Cannondale Rennern zurückgelegt. Dabei erscheint die Stadt des Rennens in einem neuen Licht. Am Beginn des neuen Tages ergibt sich immer ein neuer Blickwinkel, denn die Stadt ist noch nicht zum Leben erwacht. Allein die einheitliche Sugoi, Alpina und X-BIONIC Ausrüstung musste auf die letzten Nachtschwärmer einen professionellen Eindruck gemacht haben. Mit den VIP Nummern konnten wir direkt in den Startblock vor dem großen Feld einfahren. Schon stand die Presse in Form des Tour-Reporters Matthias Borchers bereit, der das ganze Team auf seine Chipkarte bannte. Dann kam Eric Zabel um die Ecke, begrüßte (fast) jeden im Team und ließ sich dann mit dem Team ablichten. Schlagartig standen wir, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, im Mittelpunkt des geballten Medieninteresses. Wann balgen sich schon mehrere Fotoreporter und ein TV-Team um die besten Bilder? Von diesem Bohei unberührt kümmerte sich Florian aufopferungsvoll um seinen in Mitleidenschaft gezogenen Renner. Wahrscheinlich hat ihn der Ärger auf seiner 155 km-Runde zusätzlich befeuert.
Allerdings verebbte das Medieninteresse genauso schnell wie es über uns hereingebrochen war. Eigentlich genau in dem Moment, in dem Erik seinen anderen PR-Verpflichtungen nachgekommen ist. Dabei ist unser Chariteam-Trikot mit der markanten Hand auf blauem Grund viel farbenfroher…
Aber dieses Mal hatte der Teamleiter eine sportliche Antwort. Dazu mehr im zweiten Teil…
Schließlich kamen auch Hanka Kupfernagel und Mike Kluge im VIP Startblock an. Nach der obligatorischen Begrüßung durch den Sprecher konnte es dann langsam losgehen. Gleich nach den Startern des 155 km Feldes ging es auf die Strecke. Die (Ex-) Profis legten ein ziemliches Tempo vor und ließen sich durch Störversuche aus dem Reigen der VIPs nicht aus der Ruhe bringen. Mit deutlich über 40 km/h ging es über den Hafen und die Vororte in das Umland von Hamburg. Solange es noch um Ecken und unübersichtliche und enge Streckenabschnitte ging, war es sehr angenehm nur mit ca. 25 bis 30 Rennradlern über die Strecke zu flitzen. Vorne machten die Herren Exprofis das Tempo und hinten die Jedermänner Konversation.
Aber schon nach ca. 25 km hörte der Spaß auf, denn die ersten Abgehängten des 155 km Rennens standen zur Überholung an. Anstatt, dass sich die dann hinten dranhängten (immerhin hatten sie nach schon so kurzer Zeit 5 Minuten auf das VIP Feld verloren), drängten sich diese Helden der Landstraße ungeniert in die Reihen der VIP Starter und bevorzugt an das Hinterrad von Hanka. Das brachte so manche gefährliche Rennsituation mit sich. Im Zweifel bremse ich da lieber, bevor ich den Geschmack des Asphalts teste. Diese Aktionen kosten ziemlich Kraft, denn man muss immer wieder an das Ende des Feldes heransprinten, denn natürlich konnten die abgehängten 155 km-Fahrer das vorgelegte Tempo nicht halten. Irgendwann ereilte auch mich das Schicksal und die fünf Meter zum Ende der VIP Gruppe waren nicht mehr zuzufahren. Aus fünf Metern wurden zehn, dann zwanzig und dann war die Gruppe weg.
Naja, dann fängt halt die Suche nach einer anderen geeigneten Gruppe an. Kurze Zeit später sehe ich Denis mit einer Reifenpanne am Straßenrand stehen. Ausgerechnet heute, da er mit Schlauchreifen an den Start geht, ereilt ihn der Pannenteufel. Später stellt sich heraus, dass ihn die Reparatur ganze 25 Minuten gekostet hat.
Plötzlich schnellt der Puls in die Höhe, die Tachoanzeige dagegen fällt in den Keller. Was ist denn jetzt wieder los? Heißt es nicht im Volksmund immer, dass Norddeutschland ein „plattes Land“ sei und dass man am Donnerstag schon sieht, wer am Sonntag zum Kaffee vorbeikommt? Dieses Vorurteil stimmt nicht für Hamburg, bzw. für die Strecke über die „Harburger Berge“ die Veranstalter uns jetzt schicken. Extrem kupiertes Gelände mit einem reizvollen Wechsel von Waldpassagen, Alleestraßen (hatte der ADAC nicht in den 60-igern alle Alleebäume fällen lassen?!) und flache Passagen über offene Feldlandschaft wechseln sich ab. Und diesmal hatte sogar der Wetterbericht Recht, der für das Rennen zwar trockenes und sonniges Wetter, aber auch Windböen bis 60 km/h vorausgesagt hat. Irgendwie scheint mich immer so eine Böe zu treffen, wenn ich alleine um eine Ecke biege.
Irgendwann nehme ich diese Widrigkeiten als gegeben an. Norddeutsche Gelassenheit! Ich esse und trinke in regelmäßigen Abständen von der Sportlernahrung unseres Partners Ultra Sports um den Motor am Leben zu halten. Die Verpflegungsstationen lasse ich dieses Mal rechts liegen, meine Vorräte sollten bis zum Ende des Rennens reichen.
In der zweiten Hälfte des Rennens kommt Anja dann mit einer großen Gruppe an mir vorbei. Wenn schon ein bekanntes Gesicht im Feld der 22.000 auftaucht, dann sollte man schon in seiner Nähe bleiben. Also antreten und das Tempo der Gruppe aufnehmen. Im Pulk komme ich dann wieder im Randbezirk von Hamburg an. Das Feld wird durch den Hafen geführt und darf schon mal einen Blick auf die gigantisch aussehende Köhlbrandbrücke werfen. Je näher wir der Elbbrücke, die normalerweise für Radler gesperrt ist und nur für das Rennen halbseitig exklusiv für Radfahrer gesperrt wird kommen, desto unüberwindlicher scheint diese zu werden. Auf einer langen Geraden nimmt die Gruppe Anlauf in Richtung Brücke und ich mobilisiere die letzten Körner. Jetzt nur nicht abgehängt werden! Es sind noch 10 km ins Ziel und wer weiß, was sich der Veranstalter noch für Gemeinheiten ausgedacht hat. Nie hätte ich gedacht, dass 40 Höhenmeter ein so gewaltiges Hindernis darstellen würden. Endlich ist der Scheitelpunkt erreicht und gibt einen schönen Rundblick auf Hamburg frei. Dann zieht mich die Schwerkraft wieder unerbittlich auf Meereshöhe zurück. Mühelos klettert die Tachoanzeige auf über 60 km/h. Dann wird es aber auch gleich wieder flach und in der Gruppe geht es zurück in die Innenstadt. Leute, glaubt nicht alles was ihr im Fernsehen seht. Die Polizeistation, um die sich eine Vorabendserie dreht entpuppt sich als Bauruine. Endlich taucht der Abzweig für die 100 km Jedermänner auf. Selten war ich so froh, dass das Ende des Rennens naht. Für die große Runde hätte ich heute keine Kraft mehr gehabt.
An der Speicherstadt vorbei durch die Altstadt und die Binnenalster geht es zum Ziel. Direkt hinter der Ziellinie wird „Calli“ Calmund noch auf seinem Dreirad und seinem roten Einmannzelt interviewt. Das nehme ich aber nur am Rande wahr, denn mein Magen knurrt und ich hätte gerne was Gescheites zu trinken. Die Brauerei aus dem Münchener Umland ist hier leider kein Sponsor. Im Zielbereich treffen nach und nach die Jedermänner des Chariteams ein. Der eine kann berichten das Loch zu Calli zugefahren zu haben (zweifelhafter sportlicher Ruhm). Zwei andere können von sich behaupten vor Erik Zabel ins Ziel gekommen zu sein. Immerhin in seiner erst kürzlich beendeten aktiven Zeit einer der besten Sprinter in Deutschland und der Welt. Aber das soll der Teamkapitän besser selbst berichten.
Soweit zu den Erfahrungsberichten aus den hinteren Regionen des namenlosen Feldes. Von größerem Interesse erscheint mir der Tatsachenberichts des Erik-Zabel-Bezwingers zu sein.
Also Martin, wie war das nun genau, als Du den Erik abgehängt hast. (Für uns anderen stellt sich natürlich die Frage, was Du so alles in der Trinkflasche hattest. Das wollen wir auch!!)
Lesen Sie jetzt den Tatsachenbericht von Martin auf den letzten Metern der Zielgeraden in Hamburg, die er unter dem frenetischen Jubel tausender Zuschauer hautnah erleben durfte (und dann auch noch „Ete“ abhängte).
Ja, dann übernehme ich mal „das Wort“ und schildere meinen Eindruck dieser tollen Veranstaltung:
Mei großer Dank gilt, und dass muss ich an dieser Stelle wirklich sagen, der veranstalten Agentur UPSOLUT. Die Wertschätzung unseres Projektes für die Initiative HORIZONT e.V. an den Start zu gehen (wie der geneigte Leser weiß lautet unser Claim: „Das Chariteam München fährt für HORIZONT e.V.“) hat es ermöglicht, aus dem exponierten VIP-Startblock zu starten. Erst dadurch ist der Kontakt zu Erik Zabel ermöglicht worden und erst dadurch konnten wir VR dem kompletten Feld starten. Eine wahnsinnig tolle Erfahrung die auch das Sturzrisiko extrem minimiert hat.
Nun, kurz nach dem Start war ich zunächst froh, dass es nicht ganz so wild los ging, wie in manch anderem Rennen, wo schnell mal mit 50 km/h als Schnitt auf den ersten Kilometern gefahren wird. Wir waren zwar nicht langsam, aber es bestand auch nicht die Gefahr, dass jemand ausreißt. Wie Clemens schon berichtet hat „störten“ eigentlich eher die eingeholten Fahrer auf der Langdistanz, als dass von hinten jemand auffuhr.
Die Rennerfahrung der letzten Rennen in diesem Jahr hat mir geholfen, nicht den Anschluss zu verlieren. Immer dann, wenn auf langsamere Fahrer aufgefahren wird besteht nämlich die Gefahr, den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Je größer so ein eingeholtes Feld ist, desto schwieriger wird es den Anschluss zu behalten.
Wie einige Leser dieser Zeilen wissen, ist meine Erfahrung der Vattenfall Cyclassics aus dem Jahr 2008 ein entscheidender Auslöser zur Gründung des Chariteams gewesen. Diese bestens organisierte, viele tausend Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anziehende Veranstaltung elektrisiert nun einmal. So lautete denn auch mein sportliches Ziel (mit dem ich auch einen Artikel in der Printausgabe unseres Medienpartners TOUR hatte) weniger Zeitverlust auf die Spitze des Feldes zu haben als im Vorjahr. In 2008 bin ich auf die 100 km in gut 2:30 h ins Ziel gefahren. Meine angestrebte Zeit für 2009 lag also bei 2:20, der Siegerzeit aus 2008!
Die Harburger Berge habe ich erstaunlich gut weggesteckt, ebenso die Köhlbrandbrücke. Ständig hatte ich den Anschluss an das auf inzwischen mit Fahrern der 155er Distanz mehrere Dutzend Fahrer angewachsene Feld halten können. Neben mir waren auch Jürgen und Volker immer noch vorne mit dabei. Mit meinen fast 90 Kilo kann ich in der Ebene auch mit Leichtgewichten mithalten. Aber ich hatte befürchtet, dass sich spätestens an der eindrucksvollen Brücke die Spitzengruppe auf und davon machen wird.
Mit Rückenwind von hinten, dem Sog des Feldes von vorne habe ich die Steigung dann mit über 25 km/h und recht hohem Puls geschafft und war glücklich, dass nach der Abfahrt das Feld immer noch zusammen war. Die anschließenden Kilometer haben dann aber sehr weh getan. Innerlich hatte ich mich schon von der Ankunft im ersten Block verabschiedet und ich habe Volker und Jürgen davonziehen lassen.
Erstaunlicherweise hat das Feld dann aber den Speed etwas rausgenommen, so dass ich nach der Feldertrennung (die 155er mussten jetzt noch die „kleine“ 55er Runde fahren) überrascht war, dass nur noch gut ein Dutzend Fahrer auf die restlichen Kilometer bis zum Ziel links abgebogen sind. Jürgen fuhr zu diesem Zeitpunkt mit leichtem Abstand hinter dem Feld her. Ich habe ihn überholt und wollte ihn motivieren mit mir zusammen aufzuschließen, seine Krämpfe hinderten ihn leider daran.
Aus dem letzten Jahr wusste ich, dass sich das Ziel nicht wie irrtümlich gedacht in direkter Nähe zur Binnenalster befand. Die Schleife vorbei am Gänsemarkt, Valentinskamp hoch und auch die restlichen Meter bis zur Mönkebergstraße ziehen sich dann doch noch ganz schön. Sie gaben mir jedoch auch die Chance, wieder an „meine“ Gruppe heranzufahren. Das eigentliche Ziel habe ich gar nicht wahrgenommen, da zeitgleich noch andere Fahrer auf der Strecke waren. Es handelte sich dabei um die Starterinnen und Starter, die 10 Minuten vor uns auf die 55er Strecke durch den westlichen Teil Hamburgs geschickt wurden. Ich habe aus dem Augenwinkel eine Bonanzaradfahrerin gesehen, die sicherlich genauso happy war das Ziel erreicht zu haben wie ich.
Die Jedermannszene hat eben viele Gesichter.
Besonders breit grinsende Gesichter mussten dann auch die Teammitglieder den Rest des Tages von Volker und mir ertragen. Volker hat es knapp vor mir ins Ziel geschafft und ist als sechster ebenso vor dem Ex-Profi Erik Zabel ins Ziel gefahren wie ich. Mit meinem 10. Platz (in der VIP-Wertung) bin ich damit direkt vor Ete gewertet worden. Ein Foto belegt diesen phänomenalen Zieleinlauf.
Bemerkenswert ist auch die Zeit. Mit knapp unter 2:32 h haben wir eine schnellere Zeit gefahren, als der nach uns gestartete eigentliche Sieger der 100er Strecke, der insgesamt mehr als 90 Sekunden länger auf der Strecke war. Meine Befürchtung, dass wir von dem heranstürmenden B-Block geschluckt werden, hat sich somit nicht bewahrheitet.
Wenn ich in der Zusammenfassung nun behaupten kann, dass ich mit einer besseren Zeit als der eigentliche Sieger und noch dazu VOR Erik Zabel ins Ziel gefahren bin, kann ich mir eigentlich kein schöneres Fazit für diesen rundum gelungenen Renntag vorstellen.
Eine kleine nachträgliche Info zu dem Rennverlauf des VIP-Rennens haben Denis und ich dann noch auf der Eurobike gemacht.
Der Vertriebschef unseres Partners Conti-Reifen hat nämlich die VIP-Wertung gewonnen. Er wusste zu berichten, dass er mit seinem Sieg einem anderen Fahrer einen mächtigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Dieser hatte wohl einige starke Fahrer „eingekauft“, die ihn zum Sieg führen sollten. Im Nachhinein ist mir dann auch wieder eingefallen, dass ein etwas kräftigerer Fahrer aus dem vorne fahrenden Team mit den weißen Trikots an einigen Stellen geschoben wurde. Manchmal sogar von zwei Fahrern rechts und links gleichzeitig. Im Rennen hatte mich das schon gewundert, fand diese „Teamleistung“ aber gut. Bezahlte Fahrer heranzuziehen entspricht jedoch nicht so ganz meiner Vorstellung von Fairness…
Apropos Geld:
Das Chariteam München ist natürlich nicht nur sportlich aktiv, sondern macht an dieser Stelle erneut auf unsere Spenden-SMS aufmerksam: Eine SMS mit dem Stichwort „Horizont“ (Groß- oder Kleinschreibung ist egal) an die Nummer 8 11 90 geschickt, kostet 5 Euro und ist damit in etwa so teuer wie zwei Cappuccini. Der Wert für die obdachlosen Kinder und deren Mütter ist sicherlich deutlich höher als zwei Heissgetränke…
Greifen Sie also am besten direkt zu Ihrem Handy und tippen Sie los. Gutes Tun kann so einfach sein!





