Maspalomas als gemeinsames Tagesziel

Nun liegen also schon drei weitere Radl-Tage hinter uns. Nach der Einrollrunde am Sonntag nach unserer Ankunft, ging es am Montag dann richtig in die Berge. Man kann ihr übrigens eigentlich gar nicht „nicht in die Berge“ fahren. So testeten wir (Volker, Tom, Sylvia, Reinhold, Ralf und Nicole) montags also unsere Bergqualitäten: 25km Steigung nach St. Bartholomae sollten die Beine heute leisten.

Auf dem Weg zum ersten Berg ging es die Küstenstraße mit heftigem Gegenwind entlang. Das kostete die ersten Körner, denn es war extrem windig an diesem Tag. Dann ging es stetig bergauf. Auch hier gab es teilweise steifen Gegenwind, was die ganze Angelegenheit noch mehr zur Herausforderung machte. Doch die Landschaft war beeindruckend und so ließ sich der Berg gut ertragen. Nach kurzer Mittagspause ging es dann die erste Abfahrt hinab. Zwei weitere kurze, aber knackige Anstiege führten uns zu einer fantastischen Aussicht auf Maspalomas und die Dünen. Am Ende des Tages waren 70km und 1400 Höhenmeter zu verbuchen.

Nachdem ich die ersten zwei Tage mit Kompaktkurbel fuhr, stieg ich dann an Tag 3 (Dienstag) auf Dreifach um. Alle kurbelten immer gleichmäßig den Berg hoch, während ich ihn mit meiner großen Übersetzung eher hochstampfte. Das war eine sehr weise Entscheidung, denn am Dienstag Stand „Soria“ auf unserem Plan: 93km und 1700 Höhenmeter.
Mit maximaler Steigung von 14% und duchschnittlicher Steigung von 8% ging es für Volker, Tom, Ralf, Michael und mich den Berg hinauf. Nachdem wir alle unseren Tritt gefunden hatten, waren die ersten 7km bergauf dann absolviert. Danach ging es das knackige Stück mit 14% hinauf. Da waren ein paar ordentlich steile Rampen dabei, aber die Aussicht belohnte wieder all die Anstrengung. Und diesmal ging es nach dem höchsten Punkt dann kontinuierlich nur noch bergab. Die Abfahrt war sehr schön: gut einsehbare Kurven, guter Asphalt, schöne Landschaft.

In (fast) all den Abfahrten hier wird man für die Anstrengungen bergauf immer belohnt. Wie sagte Volker so schön: „Der Wind ist ein falscher Freund – er ist nicht berechenbar und kommt immer aus anderen Richtungen, doch der Berg ist ein richtiger Freund – denn was du bergauf fährst, das darfst du dann auch wieder bergab fahren!“. Wie wahr!
Sylvia, Nicole, Reinhold, Martin und Nikolaus legten an diesem Tag einen Ruhetag ein. Markus schloss sich wieder den geführten Touren von Freemotion an.

Am Ende des gestrigen Tages war ich dann ganz schön platt. Heute habe ich erstmals Muskelkater und die Beine sind schwer. Daher haben Volker und ich heute beschlossen eine kleine, entspannte Runde zu fahren – in der Tourenbeschreibung von Freemotion nannte sich unsere heutige Tour „Der aktive Ruhetag“. Das bedeutete für uns heute 45km, 800 Höhenmeter und ein Café am Leuchtturm von Maspalomas als Zielpunkt für den heutigen Tag.
Reinhold, Sylvia und Nicole bildeten heute eine weitere Gruppe, die ca 70km und 1100 Höhenmeter fuhren. Und unsere schnellen Fahrer Martin, Nikolaus und Tom nahmen wiedermal die etwas anspruchsvolleren Strassen hier auf Gran Canaria unter ihre Räder – sie klagten jedoch über eine sehr unangenehme Abfahrt aufgrund schlechter Straßenverhältnisse.

Es stehen nun noch 3 weitere Radl-Tage vor uns. Wir freuen uns noch immer alle trotz der Anstrengungen auf die nächsten Berge!

Danke an alle, die bisher uns hier mitverfolgen.
Hier noch ein paar Bilder der letzten Tage.

Daumen hoch (der macht das übrigens alles super mit),
Nicole

Veröffentlicht von Chariteam München

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