Ankunft im Trainingslager auf Gran Canaria

Der Flug ging pünktlich, war absolut und ruhig und nicht ausgebucht.
Da wir relativ spät den Flieger betreten hatten, ist mir sofort aufgefallen, dass noch einige Plätze vor dem mittleren Notausgang frei waren. Sofort keimte Hoffnung auf, dass das so bleiben könnte. Bevor ich mich also in meine Reihe gequetscht habe, bin ich schnell zu einer der freundlichen Flugbegleiterin gegangen um freundlich eine „Option“ auf einen solchen Platz zu bekommen. Dann begann das Taxieren der nach uns folgenden Fluggäste und das Hoffen, dass niemand einen dieser schönen XL-Plätze belegte. Nur kurze Zeit später kam über die Lautsprecher „Boarding completed“, das Zeichen um Blickkontakt zur Stewardess aufzunehmen. Sie gab uns sogar eine ganze Reihe über den Tragflächen, so dass auch Nicole und Sylvia in den Genuss von deutlich mehr Beinfreiheit kamen. Das gefiel auch Nikolaus und Michael, da ein kleines Plätzetauschen begann und in ihre Reihe ein Platz frei wurde.

Die Flugangst von Sylvia blieb anscheinend in München zurück, denn sie war sehr entspannt und hatte fast Spaß am Fliegen. Ob das die Wirkung der Tabletten war konnten wir nicht erkennen, aber schließlich zählt das Ergebnis…

Im Flieger saßen einige Passagiere mit Weiterflug nach Marrakesch und auf die Kapverdischen Inseln, so dass auch am Gepäckband alles recht zügig ging und wir bald nach Ankunft im Bus zum Hotel saßen. Für ein paar Euro Zuschlag wanderte vorher auch noch der Radkoffer von Nikolaus in den Bauch des Busses, der uns dann am neunten (!) Hotel ablieferte. An den acht anderen Haltepunkten stieg übrigens jeweils nur ein einziges (Rentner-)Pärchen aus…

Unsere (recht einfachen, aber ausreichende) Zimmer waren dann auch irgendwann bezugsfertig, so dass wir, nach Stärkung am Mittagessen auf der Sonnen-Terrasse, zu Free-Motion gelaufen sind.

Dort wurden wir (nicht ganz so freundlich wie ich es erwartet hatte) begrüßt und unsere Räder standen auch schon vorbereitet in Warteposition. Bei der Übermittlung unserer Reservierung hatte es wohl leichte Probleme gegeben, die aber mit der Unterstützung von Sandra (Chefin bei Free Motion) und Dagmar Dagi (unsere sehr sympathische Ansprechpartnerin) schnell au sder Welt geschafft wurden. Als die beiden Damen sich um uns gekümmert haben, war es dann auch so freundlich, wie es meiner Erwartungshaltung entsprach! Das liegt übrigens nicht nur an den hellgrünen blauen Wahnsinns-Augen von Dagi 😉 Ein großes Dankeschön schon mal an dieser Stelle, für die hervorragende Unterstützung an Free Motion!

Mit den Rädern unterm Hintern, sind Nicole, Nikolaus, Michael und ich noch eine erste kleine Runde an der Küstenstrasse nach Mogan gefahren, während Sylvia ein paar Einkäufe erledigen wollte. Ein Sägezahnprofil mit immerhin gut 800 hm auf etwa 70 km verteilt, war für uns vier genau das Richtige für einen bislang anstrengenden Reisetag. Hier ein kleiner Eindruck vom Radeln unter Palmen, im Hintergrund die berühmten Dünen:http://www.youtube.com/watch?v=P0ABhdaoSxo

Zum Abendessen um 20:30 mussten wir Sylvia wecken, da ihre Reisetabletten noch Wirkung zeigten. Essen ist okay, reichhaltig und es ist für jeden etwas dabei. Zu den Essenszeiten wird deutlich, dass wir sowohl als Sportler als auch vom Alter signifikant aus der Gästestruktur fallen.

Das wurde uns dann auch bei der kurzen Stippvisite des Hoteleigenen Unterhaltungsprogramms deutlich, wo wir nur über das Niveau des Angebots lachen konnten. Alternativ hätte ein gewisser Alkoholpegel das Bleiben ermöglicht. Da wir den nicht hatten, endete ein anstrengender Tag um 22:00 Uhr (Ortszeit)im Bett.

Martin

Veröffentlicht von Chariteam München

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